Die Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK) ist weniger schmerzhaft als eine Photorefraktiven Keratektomie (PRK). Ein weiterer Unterschied ist, dass die heile Hornhaut die Wunde abdeckt.
Die Hornhaut und die Bindehaut des zu operierenden Auges werden zunächst betäubt. Danach wird mit zwei Metallbügeln das Ober- und Unterlid auseinander gezogen. Ein Saugring wird auf das Auge aufgesetzt und für einige Sekunden ein Vakuum erzeugt. In diesem Moment sieht das Auge nichts, es versteift sich.
Mit einem computergesteuerten Hobel wird die oberste Hornhautschicht aufgeschnitten. Die Lamelle wird weggeklappt und das Innere der Hornhaut mit dem Excimer-Laser geformt. Nach dem Lasern wird die Hornhautlamelle zurückgeklappt und wieder angedrückt. Sie saugt sich nach einigen Minuten selbst am Gewebe fest und muss nicht angenäht werden.
Die Operation dauert etwa fünf bis zehn Minuten.
Geeignet ist das LASIK-Verfahren für die Korrektur einer Kurzsichtigkeit bis -10 Dioptrien, einer Weitsichtigkeit bis zu +3 Dioptrien und einer Hornhautverkrümmung bis zu 5 Dioptrien.
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