Die iuvenile Makuladegeneration
Die juvenile Makuladegeneration kann im 10. - 20. Lebensjahr auftreten. Sie hat unterschiedliche Formen, die Merkmale sind ähnlich. Es kommt zu einer schnell fortschreitenden Verschlechterung der Sehfähigkeit.
Symptome:
Die juvenile Makuladegeneration führt nicht zur vollständigen Erblindung. Das periphere (räumliche) Sehen bleibt in der Regel erhalten.
Häufigste Formen:
Myope Makulopathie
Patienten mit einer mäßiggradigen Kurzsichtigkeit sind häufiger von peripheren Netzhautdegenerationen betroffen als Normalsichtige. Veränderungen treten an der Netzhaut und am Glaskörper auf. Die Sehschärfe ist stark reduziert. Bei der malignen progressiven Myopie liegt ein exzessives Längenwachstum des Augapfels vor.
Toxische Makulopathie:
Bei langer und hoch dosierter Gabe von Chloroquin (Resochin) kann es zu einer sog. Schießscheibenmakulopathie mit Sehbeeinträchtigungen kommen. Außerdem sieht man Pigmenteinlagerungen in der Hornhaut. Eine Überdosierung mit Chinin führt zu einem Netzhautödem mit einer Schädigung des Sehnerven und einer Einengung des Gesichtsfeldes.
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