Bestimmte Medikamente können, wenn sie jahrelang eingenommen werden, zu Linsentrübungen führen. Dies gilt zum Beispiel für Patienten, die über einen längeren Zeitraum Kortison nehmen müssen. Das Erscheinungsbild des Kortisonstares ist eine schalenförmige hintere Rindentrübung.
Andere toxische Katarakte können durch die Anwendung des Psychopharmakons Chlorpromazin, Miotika (die Pupille verengende Wirkstoffe; insbesondere die Gruppe der Cholinesterasehemmer) und Busulfan (Myleran), ein das Zellwachstum hemmenden Wirkstoff (Zytostatikum), entstehen.
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