Die Orthoptik befasst sich als spezieller Bereich der Augenheilkunde mit:
Orthoptisten bzw. Orthoptistinnen werden an einer Berufsfachschule speziell dafür ausgebildet, diese Erkrankungen bei Patienten aller Altersgruppen zu erkennen und zu behandeln und arbeiten in Augenarztpraxen und Orthoptik-Abteilungen von Augenkliniken, häufig auch als Sehschule bezeichnet.
Schon im Alter von sechs bis zwölf Monaten sind präventive orthoptische Untersuchungen möglich. Je früher eine Sehstörung diagnostiziert wird, die unter Umständen auch Kopfschmerzen, Lese-Recht-Schreibschwächen oder Legasthenie zur Folge haben kann, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten.
Zur orthoptischen Diagnostik gehören:
Als Therapien kommen in Frage:
Orthoptische Rehabilitation
Zunehmend spielt in der Orthoptik auch das Gebiet der Rehabilitation eine Rolle. Dazu zählt die Behandlung von visuellen Störungen, die zum Beispiel infolge eines Unfalls oder einer Erkrankung des Sehorgans neben körperlichen und/oder geistigen Behinderungen auftreten. Mit speziellen Techniken und Strategien kann die Restsehleistung geschult werden:
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Praxis für Augenheilkunde
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